Mitwirkungsmöglichkeiten in der Grundschule Duingen

Die Eltern einer jeden Klasse wählen für eine Dauer von 2 Jahren zwei Klassenelternvertreter/Innen.

 

Aufgaben des Vorsitzenden einer Klassenelternschaft
Dem Vorsitzenden einer Klassenelternschaft obliegen insbesondere folgende Aufgaben:

 Er stellt Verbindungen her zu:

  • Eltern der Klasse untereinander
  • Lehrern der Klasse ‑ insbesondere dem Klassenlehrer
  • Vertretern der Eltern in Konferenzen und Ausschüssen
  • Mitgliedern des Schulelternrates
  • Vorsitzenden der Klassenelternschaft von Parallelklassen

Er informiert über:

  • Beschlüsse und neue rechtliche Bestimmungen, die die Kinder der Klasse betreffen
  • Ergebnisse der Konferenzen
  • seine Arbeit im Schulelternrat
  • Aufgaben der Elternvertretung

Er bereitet Versammlungen der Eltern vor:

  • Ort (Schule, Klubraum etc.)
  • Termine (in Absprache mit dem Klassenlehrer und/oder anderen Lehrkräften)
  • Verschicken der Einladungen

Er führt Beschlüsse der Klassenelternschaft aus

  • informiert den Klassenlehrer
  • schreibt an den Schulleiter
  • berichtet dem Schulelternrat.

 

Der Schulelternrat (§ 90, § 94 NSchG)

Der Schulelternrat wird nicht gewählt, sondern aus den Vorsitzenden der Klassenelternschaften gebildet. Nach § 90 NSchG ‑ Regelung durch besondere Ordnung ‑ kann der Schulelternrat u.a. beschließen, dass dem Schulelternrat zusätzlich zu den Vorsitzenden der Klassenelternschaften oder an deren Stelle ihre Stellvertreter angehören. Diese haben dann selbstverständlich auch Rede‑, Antrags‑ und Stimmrecht. Ein entsprechender Beschluss des Schulelternrates sollte dann auch Bestandteil der Geschäftsordnung des Schulelternrates sein.

Die Mitglieder des Schulelternrates, deren Kinder die Schule noch nicht verlassen haben, führen ‑ nach Ablauf ihrer Wahlperiode ‑ ihr Amt bis zu den Neuwahlen (längstens für einen Zeitraum von 3 Monaten) fort.

 

 

Aufgaben des Schulelternrates (§ 96 NSchG)

Der Schulelternrat erörtert alle die Schule und die Schülerschaft betreffenden Fragen; vor allem muss der Schulelternrat vor wichtigen Entscheidungen in der Schule ‑ z.B. bei Aufstellung von Grundsätzen für die Leistungsbewertung, bei Änderungen der Organisation in der Schule, z.B. bei der Teilung von Klassen, bei der Einführung von neuen Schul-büchern ‑ gehört werden. Der Schulelternrat kann in Versammlungen aller Erziehungsberechtigten der Schüler der Schule über seine Tätigkeit berichten.

  • Erörterungspunkte für den Schulelternrat können grundsätzlich alle schulischen Fragen sein, u.a.
  • Schulordnung / Schulprogramm / Schulprofil
  • Probleme der Pausenaufsicht
  • Unterrichtsversorgung / Unterrichtsausfall
  • Stundenpläne
  • räumliche und sächliche Ausstattung der Schule
  • Gestaltung von Schulhöfen
  • Schulleben / Schulkultur
  • Vorbereitung / Vorberatung von Tagesordnungspunkten von Gesamtkonferenzen,
  • von Fachkonferenzen
  • gemeinsamer Erziehungsauftrag von Elternhaus und Schule.

Der Schulelternrat wählt für 2 Schuljahre (Schuljahr 1.8. ‑ 31.7.)

  • aus seiner Mitte
  • den Vorsitzenden und
  • dessen Stellvertreter (einen oder mehrere)
  • aus der Mitte der Erziehungsberechtigten der Schüler der Schule (in der Regel erscheint es aber sinnvoll, diese auch aus der Mitte des Schulelternrates zu wählen)
  • die Elternvertreter und deren Stellvertreter in der Gesamtkonferenz
  • die Elternvertreter und deren Stellvertreter für die jeweiligen für die gesamte Schule zuständigen Teilkonferenzen (z.B. Fachkonferenzen)
  • Elternvertreter und Stellvertreter für den Lehrer‑Eltern‑Schüler‑Ausschuss (§ 39 NSchG).

Gemäß § 94 NSchG kann der Schulelternrat u.a. beschließen, dass anstelle des Vorsitzenden und seiner Stellvertreter ein Vorstand ‑ bestehend aus zwei oder mehreren Personen ‑ tritt. Dabei ist zu beachten, dass dieser Vorstand ein Kollegialorgan ist und alle Mitglieder des Vorstandes die gleichen Rechte und Pflichten haben. Eine Geschäftsordnung regelt die Aufteilung der Arbeit.

 

 

Aufgaben des Vorsitzenden des Schulelternrates

Dem Vorsitzenden des Schulelternrates obliegen insbesondere folgende Aufgaben

  • er beruft die Sitzung des Schulelternrates ein und leitet sie
  • er führt Beschlüsse des Schulelternrates aus
  • er führt Gespräche mit dem Schulleiter über Angelegenheiten der Schule und des Unterrichtes
  • er informiert die Elternschaft der Schule über wichtige Vorhaben
  • er unterstützt die Mitglieder des Schulelternrates bei ihrer Arbeit
  • er vertritt die Elternschaft der Schule nach innen und außen.

Diese Vielzahl von Tätigkeiten wird der Schulelternratsvorsitzende kaum allein bewältigen können; es wäre daher sinnvoll, die Arbeit mit den Stellvertretern zu teilen.

 

Die Schulkonferenz

Die Schulkonferenz ist das oberste Mitwirkungsgremium der Grundschule Duingen. Dort arbeiten die Vertreter(innen) der Eltern sowie der Lehrerinnen zusammen.
Die Elternvertreter werden von der Schulpflegschaft und die Vertreter der Lehrer von der Lehrerkonferenz gewählt.

Die Schulkonferenz berät in grundsätzlichen Angelegenheiten der Schule und vermittelt bei Konflikten in der Schule.

 

Der Schulvorstand

Der Schulvorstand setzt sich aus Lehrerinnen, der Schulleitung und Eltern unserer Schule zusammen.

Nach § 38 a NSchG entscheidet der Schulvorstand über
 
1. die Inanspruchnahme der den Schulen im Hinblick auf ihre Eigenverantwortlichkeit von der obersten Schulbehörde eingeräumten Entscheidungsspielräume,

  1. den Plan über die Verwendung von Haushaltsmitteln und die Entlastung der Schulleiterin oder des Schulleiters,
  2. Anträge auf Genehmigung einer besonderen Organisation (§ 23),
  3. die Ausgestaltung der Stundentafel,
  4. Partnerschaften,
  5. die von der Schule bei Namensgebungen zu treffenden Mitwirkungsentscheidungen (§ 107),
  6. Anträge auf Genehmigung von Schulversuchen (§ 22) sowie
  7. Grundsätze für

          a. die Tätigkeit der Pädagogischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an Grundschulen,

          b. die Durchführung von Projektwochen

          c. die Werbung und das Sponsoring der Schule und

          d. die jährliche Überprüfung der Arbeit der Schule nach § 32 Abs. 3 NSchG

  

Außerdem macht der Schulvorstand einen Vorschlag für das Schulprogramm und für die Schulordnung.